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Trauer/Tod und Erinnerungen



ein Beitrag von Kersti Nebelsiek (18.04.2004)



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Der Hintergrund zu diesem Lied:
Als ich eine Jugendliche war, wohnte ein Bekannter bei uns im Haus, der damals eine Schreinerlehre machte. Wir Kinder haben ihn alle manchmal in seiner Wohnung besucht und uns mit ihm unterhalten. Er hat uns einige selbstgebastelte Spiele geschenkt und einige Möbel in unserem Haus geschreinert.
Als er seine erste Stelle hatte, ist er morgens auf der Fahrt zur Arbeit verunglückt, indem er ohne nachvollziehbaren Grund gegen eine der Eichen gefahren ist, die als Allee an der Straße stand, die durch den Reinhardswald zu seiner Arbeitsstelle führte.
Bei der Beerdigung waren viele Menschen Anwesend und einige hatten das Gefühl er wäre anwesend. Danach bin ich mit der Mutter zu der Eiche gewandert, an der er verunglückt ist.
Normalerweise haben Eichen eine Ausstrahlung zeitloser Gelassenheit und verbreiten, sobald man unter das Dach ihrer Krone tritt ein Gefühl zeitloser Gelassenheit.
Als ich unter diese Eiche trat, wurde ich - ziemlich plötzlich - von einem Gefühl, als wäre alles zuende und könnte nie wieder gut werden geradezu erschlagen. Ich habe dann den Baub telepathisch getröstet und bei meinem nächsten Besuch war er wieder so friedvoll, wie es Bäume normalerweise sind.